Die erste Nacht hinter Klostermauern – eine ganz neue Erfahrung für die Gilbach-Boschte. Voller Tatendrang und trotz der durchzechten Nacht topfit, trafen sich alle im Erdgeschoss-Appartement, um erst einmal richtig gut zu frühstücken. Nachdem das Mobiliar um ein paar Stühle und Kaffeetassen des zweiten Appartements vervollständigt war, fanden alle Tour-Teilnehmer einen Platz am reich gedeckten Frühstückstisch. Gedächtnislücken wurden gemeinschaftlich geschlossen, das ein oder andere Anekdötchen wurde zum Besten gegeben. Kurzum – ein völlig entspannter Freitagmorgen bei bester Urlaubsstimmung. Zum Ende des Frühstücks wurde dann noch das Tagesprogramm verkündet: Chillen am Strand und Mountainbiking am späten Nachmittag!
Im Jahre 2005 haben die Gilbach-Boschte erstmalig einen Ausflug in der Form unternommen, dass ein Organisationsteam aus zwei Personen bestimmt wurde, welches den Ausflug für den Rest der bunten Truppe planen sollte. Die Besonderheit hierbei ist, dass die Teilnehmer bis zum Tag der Abreise nicht wissen, wohin die Reise geht und welches Programm zu bestreiten ist. Nach der legendären Tour 2005 sollte auch in diesem Jahr wieder eine Tour nach diesem Strickmuster organisiert werden. Als Budget sollten ca. 300 EUR pro Person ausreichen, alles andere wurde den Organisatoren Tobias & mir (Dietmar) überlassen.
Der Tag fing schon gut an. Der „Dicke Pitter“ des auf der anderen Rheinseite stehenden Kölner Doms schien die ersten Boschte bereits gegen 6.00 Uhr geweckt zu haben, anders kann ich mir den frühen Tatendrang meiner Cocktailvernichtenden Freunde vom Vorabend nicht erklären. Das wilde Treiben riss auch mich aus dem Schlaf und ich musste feststellen, dass meine Erinnerungen an den Vorabend Realität war und nicht bloß ein Traum... Lange Jahre haben wir immer wieder davon geredet, wollten dies immer einmal ausprobieren und haben es nun auch getan: Die Boschte-Tour 2008 hat uns doch tatsächlich in die Metropole aller Metropolen verschlagen: Köln!